Übungen für Akzeptanz

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Übungen für Akzeptanz 2017-11-18T16:49:18+00:00
Übungen für Akzeptanz

Übungen für Akzeptanz:

Übung 1 – Selbstakzeptanz

Gibt es einen Teil X an Ihnen selbst – z.B. – eine Eigenschaft, ein Verhalten, etwas an Ihrem Körper – das Sie noch nicht akzeptieren?
Als Nächstes stellen Sie sich vor, wie Sie dieses Teil liebevoll umarmen und mit Licht füllen, während Sie dabei spüren und fühlen, was sich in Ihnen verändert.
Als Drittes können Sie einen Satz hinzufügen, der aus dem EFT stammt. Sagen Sie ihn zu sich aus ganzem Herzen mit allem Mitgefühl, das Sie für sich selbst haben:
„Obwohl ich diesen Teil X (setzen Sie das ein, was Sie bei sich selbst noch nicht akzeptieren) noch nicht mag, akzeptiere und liebe ich mich, so wie ich bin“ und wiederholen diese Übung 3 Wochen lang täglich.

Übung 2:

Immer wieder passiert es, dass wir das Verhalten eines anderen Menschen nicht akzeptieren. Etwas stört uns an ihm, wir ärgern uns über ihn und wollen, dass er sich ändert. Dies ist genau der richtige Zeitpunkt, bei uns selbst genauer hinzuschauen, denn dieser Mensch zeigt uns etwas, was mehr mit unseren Bedürfnissen, Einstellungen und Erwartungen zu tun hat als mit ihm. Er kann uns auf unsere verdrängten, versteckten Anteile, auf unbewusste Glaubenssätze, aber auch auf schlummernde Talente aufmerksam machen
• Stellen Sie sich eine Situation vor, in der Sie auf eine andere Person wütend oder gekränkt reagiert haben. Führen Sie sich diese Situation noch einmal deutlich vor Augen und nehmen diese nicht wertend wahr. Hören Sie, was die andere Person gesagt oder getan hat und achten Sie darauf, wie Sie reagiert haben – wie Sie sich gefühlt, was Sie gesprochen und wie Sie gehandelt haben.
• Beobachten Sie, welche Glaubenssätze, Erwartungen, Wünsche Sie an den anderen in dieser Situation hatten, die – leider, leider – nicht erfüllt wurden und akzeptieren all Ihre Gedanken und Gefühle… akzeptieren Sie Ihre inneren und äußeren Reaktionen. Was nehmen Sie dabei körperlich wahr? Wie verändern sich Ihre Emotionen und Gedanken?
• Nehmen Sie auch die andere Person wahr, wie diese auf Sie reagiert hat – und akzeptieren Sie, dass der andere anders denkt, fühlt und handelt als Sie.
• Sie können sich zusätzlich fragen:
• Muss denn der andere meine Erwartungen und Wünsche unbedingt erfüllen?
• Wissen Sie, welche konkreten Erwartungen der andere in dieser Situation
• hatte? Woher wissen Sie das? Und – erfüllen Sie seine Erwartungen und Wünsche genauso, wie er das möchte?
Das Geschehene können Sie nicht ändern, also ist es sinnvoll, dies zu akzeptieren und daraus zu lernen. Was genau, haben Sie aus der Übung gelernt?

Tatsache ist, wann immer Sie etwas am anderen noch nicht akzeptieren, dann akzeptieren etwas noch nicht in sich selbst. Was das genau ist, das können nur Sie selbst herausfinden.
Jeder Mensch ist ein Unikat. Es gibt ihn tatsächlich nur ein einziges Mal auf der Welt. Genau wie Sie hat er das Recht auf eigene Bedürfnisse, Wünsche und Vorstellungen vom Leben. Er will – genau wie Sie – Schmerz und Leiden vermeiden und hat – genau wie Sie – Angst, etwas falsch zu machen und nicht geliebt zu werden. Er ist – genau wie Sie – ein Mensch, der verletzt worden ist, verletzlich ist, Grenzen hat und im Leben Begrenzungen erfährt.
Also ist es doch sinnvoll, unsere eigene Menschlichkeit zu akzeptieren und die des anderen auch. Auf dieser Basis können wir uns austauschen, Verbindungen herstellen UND Grenzen setzen.
Wir haben dabei jede Menge Lernchancen!

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