Innere Stärke oder Burnout

//Innere Stärke oder Burnout

Innere Stärke oder Burnout

Innere Stärke finden schützt vor Ausbrennen

Innere Stärke oder Burnout?

Niemand will ein Burnout, doch jeder will wissen, wie er langfristig gesund und leistungsfähig bleiben und sich wohl in seiner Haut fühlen kann. In den letzten Jahren haben die Zahlen der Menschen mit Burnout am Arbeitsplatz rasant zugenommen. Krankenkassen schlagen Alarm, Zeitschriften berichten regelmäßig darüber…. 

Tatsache ist, dass wesentlich mehr Kunden ins Business-Coaching kommen, die an chronischer Erschöpfung leiden, als vor 15 Jahren.

5 Fragen zu Burnout

  • Wieso bekommen einige Menschen ein Burnout und andere nicht?
  • Was sind die Ursachen von Burnout?
  • Woran erkennen Sie, dass Sie auf dem Weg in ein Burnout sind? Welche Warnsignale gibt es?
  • Was wird unter Burnout verstanden?
  • Wie können Sie gut für sich sorgen, um langfristig gesund und motiviert zu bleiben?

Hier erhalten Sie kostenfrei ein wirkungsvolles Rezept um zielsicher in einem Burnout zu landen:

Die fünf Phasen des Burnouts nach Jerry Edelwich

  1. Burnout-Phase: Enthusiasmus und Idealismus:

    Sie sind idealistisch und begeistert von dem, was Sie tun, setzen sich hochmotiviert für die Firmenziele ein.
    Sie wollen etwas erreichen, Sie wollen etwas bewegen, sehen, was man in der Firma alles machen könnte und „brennen“ dafür.
    Sie wollen sich und anderen beweisen, wie viel Sie leisten können. Keine Zusatzaufgabe ist Ihnen zu viel, keine Aufgabe zu schwer. Sie engagieren sich bis weit nach  Feierabend und nehmen Arbeit fürs Wochenende mit nach Hause.
    Sie können kaum mehr abschalten und kommen unausgeschlafen zur Arbeit. Sie haben das Gefühl, unentbehrlich zu sein, überschätzen und verausgaben sich.
    Sie stellen Ihre eigenen Bedürfnisse zurück, essen nebenbei, gehen regelmäßig über Ihre Grenzen und sagen JA, auch wenn Sie müde sind, treiben sich an und kommen nicht mehr zur verdienten Regeneration und Ruhe.

    Aber Sie glauben, dass irgendwann die erhoffte Belohnung in Form von Anerkennung oder beruflichem Aufstieg kommt.
    Das Privatleben leidet. 

Hintergrundgedanken: Je mehr ich mich anstrenge, desto erfolgreicher bin ich! Ich zeig, was ich kann!

 

  1. Burnout-Phase: Stagnation:

    Sie stellen perfektionistische Ansprüche an sich, aber auch an andere. Sie merken, dass Sie nicht alles schaffen, was Sie schaffen sollten, vergleichen sich unentwegt mit anderen und schneiden dabei zunehmend negativ ab. Langsam, aber sicher zweifeln Sie an sich. Und nun bekommen Sie Angst, Ihren Aufgaben nicht gewachsen zu sein.
    Die Zeit rinnt Ihnen durch die Finger, es kommen erste Rückschläge und Misserfolge.
    Sie fürchten sich vor  Kontrollverlust und gleichen das mit vermehrter Anstrengung, mit noch größerem Engagement vermeintlich aus.
    Sie rackern Sich richtig ab! Doch zu allem Übel Sie sind deshalb nicht erfolgreicher! Daher reagieren Sie enttäuscht, gereizt, dünnhäutiger und bekommen Konzentrationsstörungen, Schlafprobleme, Rückenprobleme, Magenprobleme, Kopfschmerz. Ihr Selbstbild bekommt Risse.
    Sie treiben sich weiter an und erschöpfen sich zunehmend. Sorgen Ihrer Familie um Ihre Gesundheit nehmen Sie nicht ernst. 

Hintergrundgedanken: Ich muss es doch schaffen! Und: Ich hab Angst zu versagen!

  1. Burnout-Phase: Frustration:

    Sie stoßen an eigene geistige, emotionale und körperliche Grenzen,  fühlen sich chronisch überlastet und sind weniger belastbar. Sie erhalten für Ihren Einsatz weder die Anerkennung von Chefs,noch von KollegInnen, die Sie erwartet haben, sind unzufrieden und verärgert.
    Sie haben Probleme mit dem ganzen „bürokratischen Kram“. Das Gefühl, dass Sie nicht den adäquaten Lohn für Ihre Leistung bekommen macht Sie launischer, nervöser, ungeduldiger, manchmal auch aggressiv. Dann ertränken Sie diese inneren Spannungen nicht selten in Alkohol, essen vermehrt oder schlucken Beruhigungsmittel. Ihre Gedanken werden zunehmend pessimistischer. Sie kritisieren die Firma, die anderen und sich selbst, verlieren zunehmend die Selbstachtung. Hinzu kommen vermehrt körperliche Signale wie Herzrasen, Schwindel, Panikattacken, Schmerzen in der Brust, Verdauungsprobleme….

Hintergrundgedanken: ich hab‘ mich so eingesetzt – und was ist der Dank?! Und: Wie soll ich das alles bloß schaffen?

  1. Burnout-Phase: Apathie und Verzweiflung:

    Sie sind desillusioniert, antriebslos, können sich selbst nicht mehr motivieren und schleppen sich lustlos zur Arbeit. Bisweilen reagieren Sie zynisch und sarkastisch und fühlen sich den ganzen Anforderungen von Beruf und Familie nicht mehr gewachsen. Niemandem werden Sie mehr gerecht und fühlen sich unfair behandelt. Sie fühlen Sich um Ihre verdiente Belohnung betrogen und ertappen sich dabei, dass Sie sogar der Firma schaden wollen.
    Privat wie beruflich vermeiden Sie soziale Kontakte.

Hintergrundgedanken: Die sind selbst schuld, wenn ich mich nicht mehr anstrenge! Mir ist alles zuviel, aber ich MUSS ja! 

  1. Burnout-Phase: Gratuliere, Sie haben es geschafft!

Jetzt befinden Sie sich in einer ernsthaften Krise. Ihre Kräfte sind erschöpft. Sie können nicht mehr arbeiten, werden krankgeschrieben, ziehen sich völlig zurück, fühlen sich leer, hilflos, depressiv, sind fertig und zweifeln am Sinn des Daseins. Spätestens jetzt benötigen Sie professionelle Hilfe, um wieder auf die Beine zu kommen.

Sie spüren definitiv: Ich kann nicht mehr!

 

Was ist Burnout?

Es gibt zwei grundlegend unterschiedliche Definitionen.

Defizitorientiert Definition: Allgemein wird Burnout als geistiger, emotionaler und körperlicher Erschöpfungszustand definiert.

Das ist in unseren Augen eine Möglichkeit. Es gibt jedoch auch eine stärkenorientierte Definition nach Gunther Schmidt,  die wir für sehr wichtig erachten:

Stärkenorientierte Definition:

Burnout kann stärkenorientiert als massive Abgrenzungskompetenz verstanden werden. Es ist ein effektiver Feedbackprozess, der auf ein „zu viel Arbeit“ und „zu wenig Ausgleich“ aufmerksam macht und signalisiert: So kann es nicht weitergehen!

Man könnte ein Burnout auch als Entwicklungstrauma bezeichnen, denn kein Mensch gerät von heute auf morgen in ein Burnout. Es ist ein schleichender Entwicklungsprozess, der sich über Jahre hin vollziehen kann. Dabei übergeht man ständig seine eigenen Grenzen, findet keinen Ausgleich zur Erholung. Man entfremdet sich zunehmend, spürt weder den eigenen Körper, noch seine wirklichen Gefühle oder seine Bedürfnisse und verliert schließlich den Zugang zu seiner Selbstkompetenz.

Burnout kann so verstanden werden als sinnvolle Reaktion des Körpers mit der massiven Mahnung zur Änderung des eigenen Lebensstils.

Immer wieder lese ich in Artikeln wunderschöne Ratschläge bei Burnout, z.B. „Schalten Sie ab! Entspannen Sie sich! Sagen Sie NEIN!“  Das hört sich für unseren Verstand richtig und vernünftig an. Warum machen die Menschen, die in ein Burnout driften, das dann nicht? Warum sind solcherlei Ratschläge nicht besonders sinnvoll, sondern führen höchstens dazu, dass sich diejenigen, die in ein Burnout driften, noch schlechter fühlen?

In unserem Seminar erfahren Sie die wirklichen Ursachen und bekommen vor allem Werkzeuge an die Hand, wie Sie in Ihrer inneren Stärke bleiben oder dorthin zurückfinden können.

Die 5 Phasen des Burnout

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Informationen zum Seminar: Nein sagen will gelernt sein




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By | 2017-02-13T16:48:44+00:00 Februar 13th, 2017|Burnout|0 Comments

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